Mythos Kunstrasen – Vorurteile gegenüber Kunstrasen
Kunstrasen – für die einen ein praktischer Traumrasen ohne Pflegeaufwand, für andere ein Symbol für Plastik im Garten. Kaum ein Gartenthema wird so emotional diskutiert wie dieses. Dabei halten sich viele Vorurteile hartnäckig, obwohl sie längst überholt oder schlicht falsch sind. In diesem Beitrag räumen wir mit den größten Mythen rund um Kunstrasen auf – mit Fakten, Zahlen und einem Blick auf die moderne, nachhaltige Entwicklung dieser grünen Alternative.
Mythos 1: Kunstrasen ist schlecht für Insekten und die Natur
Das häufige Vorurteil „Kunstrasen ist schlecht für Insekten“ hält einer sachlichen Betrachtung nicht stand. Ein klassischer Zierrasen, der wöchentlich gemäht wird, bietet Bienen und Schmetterlingen ebenso wenig Lebensraum – jede Blüte wird entfernt, bevor Insekten sie nutzen können. Auch Mähroboter tragen nicht zur Artenvielfalt bei, da sie regelmäßig Kleintiere verletzen oder töten.
Unter hochwertigem Kunstrasen hingegen finden Ameisen, Asseln, Spinnen und Regenwürmer weiterhin Platz zum Leben. Die durchlässige Drainageschicht lässt Luft und Wasser in den Boden, sodass der Untergrund aktiv bleibt. Zudem können rund um die Kunstrasenfläche gezielt Lebensräume für Insekten geschaffen werden – etwa durch Staudenbeete, Kräuterecken oder Blumenkästen.
Richtig geplant kann ein Garten mit Kunstrasen daher artenfreundlicher sein als ein steriler, kurz geschnittener Naturrasen.
Mythos 2: Kunstrasen versiegelt den Boden – Wasser kann nicht mehr versickern
Moderner Kunstrasen ist entgegen vieler Vorurteile sehr wasserdurchlässig. Die perforierte Rückseite lässt Regen problemlos versickern – oft sogar schneller als natürlicher Boden. Dadurch entsteht keine Versiegelung, und Staunässe wird verhindert.
Angesichts sinkender Grundwasserspiegel in vielen Regionen – laut BUND sind über 200 Landkreise von „Wasserstress“ betroffen – gewinnt wassersparende Gartennutzung an Bedeutung. Naturrasen braucht in trockenen Sommern große Wassermengen, was den Druck auf das Grundwasser erhöht.
Hochwertiger Kunstrasen muss dagegen nicht gewässert werden und kann so helfen, Wasserverbrauch und Belastung der Grundwasserressourcen zu reduzieren – besonders in trockenen Gebieten ein klarer Vorteil.
Man kann also klar sagen: Kunstrasen selbst versiegelt den Boden nicht.
Mythos 3: Kunstrasen produziert Mikroplastik
Das Thema Mikroplastik sorgt oft für Verunsicherung – dabei wird Kunstrasen häufig zu Unrecht kritisiert. Problematisch war früher vor allem das Gummigranulat auf Sportplätzen, das tatsächlich Mikroplastik freisetzen konnte. Im privaten Garten spielt das keine Rolle mehr: Hochwertiger Kunstrasen kommt ohne Granulat aus und wird stattdessen mit natürlichem Quarzsand befüllt. Moderne Premium-Modelle sind zusätzlich UV-stabil, abriebfest und REACH-zertifiziert, sodass kein schädlicher Abrieb entsteht.
Mythos 4: Kunstrasen ist unökologisch, weil er aus Kunststoff besteht
Kunstrasen besteht zwar aus Kunststoffen wie Polyethylen oder Polypropylen, doch daraus ergibt sich nicht automatisch eine negative Umweltbilanz. Tatsächlich kann er über seine lange Nutzungsdauer von 15 bis 20 Jahren erheblich zur Ressourcenschonung beitragen: Er benötigt kein Wasser, keine Dünger und keine energieintensive Pflege – ein Vorteil, der sich langfristig deutlich bemerkbar macht.
Ein Vergleich zwischen Echtrasen und Kunstrasen:
| Kategorie | Naturrasen (200 m²) | Kunstrasen (200 m²) |
|---|---|---|
| Wasserverbrauch/Jahr | ca. 60.000 Liter (≈ 400 Badewannen) | 0 Liter |
| Dünger & Chemie | 10–15 kg Dünger pro Jahr | 0 kg / keine Chemie |
| Emissionen beim Mähen | Benzin- oder Stromverbrauch jährlich | 0 Emissionen |
Berücksichtigt man zudem, dass moderner Kunstrasen am Ende seiner Lebensdauer wiederverwertet werden kann, verbessert sich seine ökologische Bilanz deutlich. Viele Top Anbieter für Kunstrasen – darunter auch Premium-Kunstrasen.de – setzen mittlerweile auf einheitliche Materialien, die sich komplett recyceln lassen. Ausgediente Flächen werden zerlegt, aufgeschmolzen und zu neuen Kunststoffprodukten oder sogar frischem Kunstrasen verarbeitet. So entsteht ein geschlossener Materialkreislauf.
Mythos 5: Kunstrasen ist giftig oder gesundheitsschädlich
Auch dieses Vorurteil stammt aus alten Zeiten. Früher wurden teilweise Materialien verwendet, die heute nicht mehr zulässig sind – etwa recycelte Autoreifen mit Schadstoffen. Moderne Premium-Kunstrasenprodukte haben damit nichts mehr zu tun. Sie bestehen aus lebensmittelechten, schwermetallfreien und phthalatfreien Kunststoffen, wie sie auch in Kinderspielzeug oder Lebensmittelverpackungen verwendet werden.
- Weichmacherfrei
- Schwermetallfrei
- Geruchsneutral
- Schadstoffgeprüft nach EU-Norm
Kinder und Haustiere können also völlig unbedenklich auf Kunstrasen spielen, liegen oder toben. Auch Tiere nehmen davon keinen Schaden. Egal ob Haustier oder der Maulwurf. Viele Modelle sind sogar für den Einsatz in Kindergärten oder auf Spielplätzen zertifiziert.
Mythos 6: Kunstrasen wirkt künstlich und „unecht“
Dieser Kritikpunkt mag früher berechtigt gewesen sein, doch heute trifft er nicht mehr zu. Aktuelle Kunstrasenvarianten wirken sowohl optisch als auch vom Gefühl her erstaunlich natürlich. Verschiedene Halmlängen, sanft abgestimmte Grüntöne und eine realistische Ausrichtung der Fasern sorgen für ein lebendiges Erscheinungsbild. Viele Menschen erkennen den Unterschied zu echtem Rasen erst, wenn sie barfuß darüber laufen – und selbst dann fühlt er sich weich und sehr natürlich an.
Mythos 7: Kunstrasen ist eine Modeerscheinung
Kunstrasen ist heute ein fester Bestandteil moderner Gärten. Ob Vorgarten, Dachterrasse oder Spielbereich für Kinder – er sorgt für Sauberkeit, Komfort und langfristig gepflegtes Grün ohne Schlamm oder braune Stellen. Über viele Jahre bleibt er schön und ist daher auch wirtschaftlich sinnvoll. In Regionen wie Nevada (USA) werden Kunstrasenflächen sogar gefördert, da sie helfen, wertvolle Grundwasserreserven zu schonen.
Kunstrasen ist etabliert und keine einfache Modeerscheinung.
Fakten, die für Kunstrasen sprechen
Ein Blick auf die Zahlen gibt Aufschluss darüber, warum Kunstrasen immer beliebter wird.
| Thema | Naturrasen (200 m²) | Kunstrasen (200 m²) |
|---|---|---|
| Bewässerung („Gießen“ im Sommer) | ≈ 6.000 – 10.000 Liter/Jahr (30–50 l/m²/Woche × ~10 Wochen Trockenheit) | 0 Liter (kein Gießen erforderlich) |
| Düngemittel & Chemie | 10–15 kg Dünger/Jahr (typisch im Privatgarten) | 0 kg Dünger, keine chemische Pflege |
| Mähen / Pflegeaufwand | 30–40 Stunden pro Jahr | nahezu 0 Stunden jährlich |
| CO₂-Ausstoß durch Mähen | ca. 50–70 kg/Jahr (geschätzt) | 0 kg via Mähen |
| Lebensdauer | variabel (regelmäßige Pflege nötig) | 15–20 Jahre |
Besonders in trockenen Regionen oder bei steigenden Wasserpreisen ist das ein klarer Vorteil – nicht nur für die Umwelt, sondern auch fürs Haushaltsbudget.
Fazit: Kunstrasen – besser als sein Ruf
Kunstrasen ist längst kein „Plastikrasen“ mehr, sondern ein nachhaltiger, pflegeleichter und moderner Bodenbelag für jeden Garten, die Terrasse oder den Balkon. Er spart Wasser, Energie und Chemikalien, ist sicher für Mensch und Tier und lässt sich am Ende seiner Lebensdauer recyceln. Wer seinen Garten also bewusst gestalten möchte, trifft mit hochwertigem Kunstrasen eine ökologisch und praktisch sinnvolle Entscheidung.
Und das Beste: Er sieht nicht nur das ganze Jahr über perfekt aus – er fühlt sich auch gut an. Zeit also, die alten Vorurteile über Bord zu werfen – und sich von der grünen Seite des Kunstrasens zu überzeugen.
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