Fallschutz unter Kunstrasen bei Spielgeräten
Kunstrasen schafft auf Spiel- und Bewegungsflächen eine weiche und angenehme Oberfläche. Unter Klettergerüsten, Schaukeln, Rutschen oder anderen Spielgeräten kann jedoch ein zusätzlicher Fallschutz erforderlich sein. Dafür lassen sich spezielle Fallschutzplatten direkt unter dem Kunstrasen verlegen.
Warum Kunstrasen allein nicht als Fallschutz ausreicht
Die weiche Oberfläche eines Kunstrasens darf nicht mit einem geprüften Fallschutzboden gleichgesetzt werden. Entscheidend ist, wie stark der gesamte Bodenaufbau einen Aufprall dämpft. Bei Bereichen mit entsprechender Fallhöhe wird deshalb unter dem Kunstrasen eine stoßdämpfende Fallschutzschicht eingesetzt.
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Tragfähiger und ebener Untergrund
Die Basis bildet ein stabiler, ebener und entsprechend vorbereiteter Untergrund.
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Passende Fallschutzplatten
Darauf werden die für die jeweilige Fallsituation geeigneten Fallschutzplatten verlegt.
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Kunstrasen als obere Nutz- und Gestaltungsschicht
Der Kunstrasen bildet die sichtbare Oberfläche und sorgt für die gewünschte Optik und eine angenehme Haptik.
Der Kunstrasen sorgt dabei für die gewünschte Optik und eine angenehme Oberfläche, während die darunterliegende Fallschutzplatte die Stoßdämpfung übernimmt.
Was bedeutet EN 1177 beim Fallschutz?
Die DIN EN 1177 beschreibt Prüfverfahren, mit denen die Stoßdämpfung von Spielplatzböden ermittelt wird. Dabei wird unter anderem bestimmt, bis zu welcher kritischen Fallhöhe ein geprüfter Bodenaufbau eingesetzt werden kann.
Die benötigte Fallschutzleistung richtet sich deshalb nach dem jeweiligen Spielgerät und dessen Fallhöhe. Eine pauschale Aussage wie „eine Fallschutzmatte reicht immer aus“ wäre nicht sinnvoll: Je größer die mögliche Fallhöhe, desto leistungsfähiger muss der entsprechende Bodenaufbau sein.
Welche Fallschutzplatte wird benötigt?
Fallschutzplatten sind in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Welche Ausführung geeignet ist, hängt insbesondere von der kritischen Fallhöhe ab, für die das jeweilige System geprüft wurde.
Unsere Fallschutzplatten für Kunstrasen sind in mehreren Stärken erhältlich und wurden hinsichtlich ihrer Stoßdämpfung geprüft. Dadurch kann der Bodenaufbau passend zur jeweiligen Spielsituation gewählt werden.
Bei der Planung sollte daher zuerst die relevante Fallhöhe des Spielgeräts ermittelt und anschließend eine dafür geeignete, geprüfte Fallschutzlösung ausgewählt werden.
Wo ist Fallschutz unter Kunstrasen besonders sinnvoll?
Ein zusätzlicher Fallschutz kommt vor allem in den unmittelbaren Fall- und Aufprallbereichen von Spielgeräten infrage, beispielsweise bei:
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Klettergerüsten und Klettertürmen
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Schaukeln
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Rutschen
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Erhöhten Spielelementen
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Spielkombinationen
Auch in Kindergärten, Schulen und öffentlichen Spielbereichen kann Kunstrasen auf diese Weise mit einem geprüften stoßdämpfenden Unterbau kombiniert werden. Für private Spielbereiche lässt sich derselbe Aufbau nutzen, wenn unter Spielgeräten eine zusätzliche Dämpfung gewünscht ist.
Fallschutzplatten direkt unter Kunstrasen verlegen
Die Fallschutzplatten werden auf dem vorbereiteten, ebenen Untergrund verlegt. Darüber folgt der Kunstrasen. Dadurch bleibt die Fallschutzschicht von oben praktisch unsichtbar und die gesamte Fläche erhält eine einheitliche Kunstrasenoptik.
Wichtig ist dabei, Fallschutz und Kunstrasen als Gesamtsystem zu betrachten. Gerade bei Spielgeräten mit größerer Fallhöhe sollte die Auswahl nicht allein nach der Dicke einer Platte erfolgen, sondern nach der tatsächlich geprüften kritischen Fallhöhe des eingesetzten Bodenaufbaus.