Wasserdurchlässiger Untergrund
Im Garten wird häufig ein wasserdurchlässiger mineralischer Aufbau verwendet. Regenwasser kann durch den Kunstrasen und anschließend durch den Unterbau weiter in den Boden gelangen.
Kunstrasen & Wasser
Hochwertiger Kunstrasen ist wasserdurchlässig und kann problemlos nass werden. Regenwasser gelangt durch den Kunstrasen zum Untergrund und wird dort entweder versickert oder über Gefälle und Abläufe abgeführt. Entscheidend sind deshalb sowohl die Drainage des Kunstrasens als auch der Untergrund darunter.

Ja. Hochwertiger Kunstrasen ist so aufgebaut, dass Regenwasser nicht dauerhaft auf der Oberfläche stehen bleibt, sondern durch den Kunstrasen nach unten gelangen kann. Die einzelnen Fasern nehmen dabei selbst kaum Wasser auf. Das Wasser läuft zwischen den Halmen zum Trägerrücken und von dort weiter zum Untergrund.
Unsere Premium-Kunstrasen-Modelle verfügen über eine Wasserdurchlässigkeit von etwa 60 Litern pro Minute und Quadratmeter. Damit können auch größere Mengen Niederschlag innerhalb kurzer Zeit durch den Kunstrasen abgeleitet werden.
Wichtig zu verstehen: Die Wasserdurchlässigkeit des Kunstrasens ist nur der erste Teil der Entwässerung. Anschließend muss auch der Untergrund das Wasser aufnehmen oder zu einem vorhandenen Ablauf weiterleiten können.
Der Wasserablauf lässt sich in drei einfache Schritte unterteilen. So wird deutlich, warum nicht nur der Kunstrasen selbst, sondern das gesamte System aus Kunstrasen und Untergrund entscheidend ist.
Das Wasser läuft zwischen den Kunstrasenfasern nach unten. Die Halme bilden dabei keine geschlossene Oberfläche, sondern lassen Niederschlag direkt zum Trägerrücken gelangen.
Über die wasserdurchlässige Rückseite beziehungsweise die dafür vorgesehenen Drainagebereiche gelangt das Wasser unter den Kunstrasen.
Auf wasserdurchlässigen Untergründen kann das Regenwasser versickern. Auf festen Flächen wie Beton, Fliesen oder Platten wird es über Gefälle und vorhandene Abläufe abgeführt.
Ein wasserdurchlässiger Kunstrasen funktioniert am besten, wenn auch der Aufbau darunter auf die jeweilige Fläche abgestimmt ist. Dabei unterscheiden sich versickerungsfähige Untergründe deutlich von festen Flächen.
Im Garten wird häufig ein wasserdurchlässiger mineralischer Aufbau verwendet. Regenwasser kann durch den Kunstrasen und anschließend durch den Unterbau weiter in den Boden gelangen.
Auf Beton, Fliesen oder Terrassenplatten kann das Wasser nicht nach unten versickern. Hier muss es unter beziehungsweise durch den Kunstrasen entlang des vorhandenen Gefälles zu einem Ablauf oder einer offenen Kante gelangen.
Welcher Aufbau für Ihre Fläche geeignet ist, erklären wir ausführlicher in unserem Ratgeber zum richtigen Untergrund für Kunstrasen. Die praktische Umsetzung finden Sie zusätzlich in unserer Verlegeanleitung für Kunstrasen.
Ja. Wasserdurchlässiger Kunstrasen eignet sich auch für den Balkon. Anders als im Garten kann Regenwasser dort allerdings meist nicht versickern. Es muss über das vorhandene Gefälle zum Balkonablauf oder zu einer dafür vorgesehenen Entwässerungsstelle gelangen.
Entscheidend ist deshalb, dass der vorhandene Wasserablauf auch nach der Verlegung des Kunstrasens weiter funktioniert. Kann Regenwasser auf dem Balkon bereits vor der Verlegung zuverlässig ablaufen, lässt sich dieses Entwässerungsprinzip in der Regel auch mit Kunstrasen beibehalten.
Für den Balkon: Abläufe sollten frei bleiben und vorhandene Gefällerichtungen nicht verändert werden. Der Kunstrasen übernimmt die Durchleitung des Wassers – der Balkon selbst übernimmt anschließend den eigentlichen Abfluss.
Mehr zur Auswahl, Verlegung und Nutzung finden Sie auf unserer Seite Kunstrasen für den Balkon.
Auch auf der Terrasse bleibt das vorhandene Entwässerungssystem entscheidend. Liegt die Terrasse beispielsweise auf Beton, Platten oder Fliesen, läuft Regenwasser nicht in den Boden, sondern entlang des vorhandenen Gefälles zu einer offenen Kante oder einem Ablauf.
Der Kunstrasen sollte diesen Weg nicht blockieren. Das Wasser gelangt durch den Kunstrasen auf die darunterliegende Fläche und folgt anschließend dem vorhandenen Gefälle.
Damit unterscheidet sich das Prinzip von einer Gartenfläche: Im Garten steht die Versickerung im Vordergrund, auf einer festen Terrasse dagegen der kontrollierte seitliche Wasserabfluss.
Weitere Hinweise zur Nutzung auf festen Flächen finden Sie unter Kunstrasen für die Terrasse und Kunstrasen auf Holzterrasse.
Kunstrasen darf nass werden und ist auch für stärkere Niederschläge geeignet. Bei Regen läuft das Wasser zwischen den Fasern nach unten und wird über den Rücken des Kunstrasens weitergeleitet.
Wie schnell größere Wassermengen anschließend verschwinden, hängt vor allem vom Untergrund und der Entwässerung der Fläche ab. Ein wasserdurchlässiger Unterbau kann Regenwasser aufnehmen und versickern lassen. Auf Balkon oder Terrasse übernehmen dagegen Gefälle und Abläufe diese Aufgabe.
Wasser läuft durch den Kunstrasen in den wasserdurchlässigen Unterbau und kann anschließend versickern.
Das Wasser gelangt auf die feste Fläche und wird über Gefälle zum vorhandenen Balkonablauf geführt.
Bei festen Terrassenflächen folgt das Wasser nach dem Durchtritt durch den Kunstrasen dem vorhandenen Entwässerungsweg.
Kunstrasenfasern speichern im Vergleich zu natürlichen Rasenflächen nur wenig Feuchtigkeit. Sobald das Regenwasser nach unten abgeführt wurde, kann die Oberfläche deshalb vergleichsweise schnell wieder abtrocknen.
Wie lange das dauert, hängt von den jeweiligen Bedingungen ab. Sonneneinstrahlung, Temperatur, Luftbewegung, Niederschlagsmenge und die Entwässerung der Fläche spielen dabei zusammen. Nach einem kurzen Regenschauer trocknet die Oberfläche entsprechend schneller als nach länger anhaltendem Niederschlag.
Der Kunstrasen muss Regenwasser zuverlässig von der Oberfläche zum Untergrund weiterleiten können.
Im Garten sollte Wasser versickern können. Auf festen Flächen muss ein funktionierender Ablauf vorhanden sein.
Besonders auf Balkon und Terrasse sollte die bestehende Gefällerichtung erhalten bleiben.
Entwässerungsöffnungen und Abläufe dürfen durch den Kunstrasen oder andere Bauteile nicht unnötig verdeckt werden.
Mit unserer Musterbox können Sie unterschiedliche Premium-Kunstrasen-Modelle direkt zu Hause ansehen und miteinander vergleichen. Sie erhalten Muster unserer Kunstrasenmodelle im Format 15 × 20 cm.

Ja. Hochwertiger Kunstrasen lässt Regenwasser durch die Oberfläche und den Trägerrücken zum darunterliegenden Untergrund gelangen. Unsere Premium-Kunstrasen-Modelle erreichen eine Wasserdurchlässigkeit von etwa 60 Litern pro Minute und Quadratmeter.
Ja. Kunstrasen ist für den Einsatz im Freien ausgelegt und kann problemlos nass werden. Regenwasser wird durch den Kunstrasen nach unten weitergeleitet.
Das Regenwasser läuft zwischen den Fasern nach unten und anschließend durch den Kunstrasen zum Untergrund. Wie schnell es danach abfließt oder versickert, hängt vom Aufbau der Fläche ab.
Entscheidend ist die Entwässerung des Untergrunds. Auf Gartenflächen sollte Wasser versickern können. Auf festen Flächen wie Balkon oder Terrasse benötigt das Wasser einen funktionierenden Ablauf beziehungsweise einen Weg entlang des vorhandenen Gefälles.
Ja. Wasserdurchlässiger Kunstrasen kann auch auf einem Balkon eingesetzt werden. Das Wasser läuft durch den Kunstrasen auf den festen Untergrund und anschließend entlang des vorhandenen Gefälles zum Balkonablauf.
Der Kunstrasen selbst muss Wasser nach unten weiterleiten können. Zusätzlich benötigt die gesamte Fläche eine funktionierende Entwässerung. Im Garten übernimmt dies ein wasserdurchlässiger Unterbau, auf festen Flächen das vorhandene Gefälle mit entsprechenden Abläufen.



